Werbewoche – Das Spitzmaulnashorn ist beinahe ausgestorben, nur wenige Exemplare der Gattung leben noch – etwa in der Wüste von Namibia. Um den Schutz der seltenen Tiere zu fördern, findet dort jährlich die Mountainbike-Tour «Challenge4ACause» statt. Zum vierten Mal hat ein Team von Webrepublic teilgenommen – und diesmal für Werbewoche.ch Tagebuch geschrieben.

 

Das Webrepublic-Team ist Teil der Mountainbike-Tour #Challenge4ACause in Namibia

Das Webrepublic-Team freut sich nach einer anstrengenden Etappe: Die Beine tun weh, aber das Lächeln ist ihnen (noch) nicht vergangen.

Tag 1: «Und plötzlich gibt es keine Bäume mehr»

Unsere Reise zur «Challenge4ACause» endet beinahe, bevor sie richtig beginnt: Fast schaffen wir es von Zürich aus nicht rechtzeitig an den Flughafen Frankfurt, dem aktuellen Airport-Chaos sei Dank. Mit viel Glück (und ziemlich knapp!) erwischen wir unsere Verbindung nach Namibia dann doch, am Flughafen nimmt uns unser Fahrer Kyle in Empfang. Geduldig beantwortet er all unsere Fragen zu Namibia, zu der Kultur des Landes und zu unserer bevorstehenden Mountainbike-Tour durch die Wüste von Damaraland. Wir hören ihm gespannt zu, bis die Landschaft vor dem Fenster unsere Aufmerksamkeit mit beinahe hypnotischer Kraft bindet: Die Stadt um den Flughafen herum weicht vereinzelten Häusern; die Büsche und Bäume am Wegesrand werden immer spärlicher. Und plötzlich gibt es überhaupt keine Bäume mehr, sondern nur noch eine so beeindruckende wie ungewohnte Leere; einen Horizont, der sich uns beständig zu entziehen scheint. In der Cape Cross Lodge, dem Hotel, von dem aus wir unsere erste Bike-Etappe beginnen werden, lernen wir unsere Mitreisenden kennen – sie kommen aus der ganzen Welt und sind, ebenso wie wir, beinahe sprachlos ob der umliegenden Weite. Wir gehen früh ins Bett, denn wir wissen: morgen müssen wir Leistung bringen.

 

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Tag 6 und 7: «An den eigenen Grenzen»

An den letzten beiden Tagen unserer «Challenge4ACause» wollen wir noch einmal alles mitnehmen – die Herausforderung, den Schweiss, die Sonne, die Schmerzen. Wir wollen mit dem Mountainbike die «Overhanging Rocks», eine uralte Steinformation und ein heimliches Highlight der Tour, erreichen. Vor unseren inneren Augen sehen wir schon, wie wir in Doros Nawas die Ziellinie überqueren und uns umarmen. Der Schluss der Strecke verlangt uns nochmals alles ab. Juans Knie, das ihm schon zu Beginn der Tour Probleme gemacht hat, zwingt ihn nach wenigen Kilometern dazu auf seinen Körper zu hören und vom Velo ins Begleitfahrzeug umzusteigen.  Nun geniesst er im Jeep eine tolle Safari: «We can also crush it inside the car!», motiviert der Fahrer Juan – und drückt das Gaspedal durch. Nur, um dann wieder langsamer zu machen: Elefanten und Giraffen tauchen auf, ein Salut der Natur vor diesen – wie ein deutscher Teilnehmer es formuliert – «positiv Bekloppten», die eine Woche lang in der Wüste den Elementen zu trotzen versucht haben. Und dann ist es vorbei, es gibt ein paar Tränen, eine Mischung aus Erschöpfung und Freude; viel Erleichterung darüber, es geschafft zu haben.

 

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