Werbewoche, 09.05.2016

Co-Creation: Kunden erwarten mehr als reine Ausführung

(Simone Isliker) Die Werbewoche fragt bei Webrepublic und Leo Burnett nach, ob und wie sie auf «Co-Creation» – die kollaborative Zusammenarbeit mit Kunden, deren Konsumenten und intern – setzen. Klar ist, Co-Creation lohnt sich.

Beide Agenturen wissen aus Erfahrung, dass Kundenprojekte durch die kollaborative Zusammenarbeit schneller vorangetrieben und erfolgreicher realisiert werden. Axel Eckstein, Executive Creative Director bei Leo Burnett, betont: «Unsere Arbeit ist zunehmend Zusammenarbeit im eigentlichen Sinne». Durch gemeinsame Workshops, kurze Abstimmungsintervalle bei Projekten oder gemeinsame Besuche von Flimdrehs und Fotoshootings rücken Agentur und Kunde näher zusammen und zeitigen Erfolge. Auch Simon Wüthrich, Senior Communications Manager bei Webrepublic, weiss, dass sich der organisierte und enge Ideentausch mit Kunden, beispielsweise in Form sogenannter Residencies, in der Webrepublic lohnt. «Unsere Kunden erwarten von uns mehr als reine Ausführung, die meisten sehen uns als Sparringpartner.»

Nicht zuletzt beflügelt Co-Creation auch innerhalb einer Organisation den Ideenaustausch und die Zusammenarbeit. Eine Art der internen Co-Creation wird bei Webrepublic institutionalisiert: Einmal im Monat halten Webrepublic-Mitarbeiter einen Kurzvortrag zu einem aktuellen Thema. Diese Massnahme dient laut Wüthrich dazu, dass Webrepublicans ihre Ideen zur Debatte stellen und vertiefen, sich aktiv über das Marktgeschehen austauschen und so sicherstellen, dass sie über Trends und Entwicklungen Bescheid wissen, die für ihre Kunden relevant werden.

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