Persönlich 10, 7.10.2013

Mobile Innovation ist am Zug

(Simon Bertschinger) Um Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit: Vor Kurzem bin ich so auf eine Geschichte über einen Taschendieb aus dem London des 19. Jahrhunderts gestossen, die für das Marketing des 21. Jahrhunderts überaus lehrreich ist.

Mobile ist nicht nur ein neuer Kanal für bestehende Inhalte, sondern revolutioniert gerade, wie wir das Internet nutzen und Informationen austauschen: Einfachere und günstigere Geräte verbreitern die Nutzerbasis, und zugleich kristallisieren sich Nutzungsmuster heraus. Computer sind jetzt «always on», GPS und Kamera als Standardausrüstung immer dabei. Dank GPS bestellt man bei Uber unkompliziert via App einen Fahrer oder lässt die Stadt Zürich wissen, wo neue Schlaglöcher entstanden sind. Die Boarding Card der Swiss liegt im Speicher des Smartphones bereit und über die TripAdvisor-App erhält man nicht nur Informationen zu Restaurants in Venedig, sondern vielfältige Reisetipps, ganz auf persönliche Vorlieben abgestimmt.
Wer sein Angebot nicht für mobile Geräte aufbereitet, wird leicht übersehen – bereits lesen beispielsweise 70 Prozent der User 20 Minuten nicht mehr auf dem Desktop, sondern mobil. Während weniger Platz für Werbebanner aus Verlagssicht ein Problem darstellt, kann Werbung dafür an den Standort des Lesers angepasst und somit für diesen relevanter werden.

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Icon Mobile Innovation (218,3 KB)

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