Mathematik.de, 24.10.2016

Die Mathematikerin Adela Weil über ihren Arbeitsalltag als Data Scientist bei Webrepublic AG.

Die Mathematikerin Adela Weil berichtet von ihrem Arbeitsalltag als Data Scientist bei der Werbeagentur Webrepublic. Die Arbeit an der Schnittstelle von neuen Technologien, Mathematik und menschlichem Verhalten fasziniert sie. Für ihre Kunden plant Adela Kampagnen, analysiert Daten und formuliert daraus handlungsrelevante Empfehlungen. Ausserdem sucht sie ständig nach neuen Modellen, die das menschliche Verhalten erklären.

«Wie haben Sie Ihre jetzige Stelle gefunden? Wie lange mussten Sie suchen?»

«Nach meiner Zeit als Postdoc und Doktorand war mir immer klar, dass ich in einem Bereich arbeiten möchte, in dem ich weiterhin viele Berührungspunkte mit der Mathematik habe. Zugleich wollte ich etwas machen, bei dem ich direkt die Anwendung oder den Nutzen in der realen Welt sehen konnte. Dank zweier Praktika, die ich während des Studiums absolviert hatte, wusste ich, dass ein Quantitativer Analyst in einer Bank recht mathematisch arbeitet; also entschied ich mich, in diese Branche einzusteigen. Ich merkte dann aber, dass ich lieber in einem Bereich arbeiten möchte, der näher an der Schnittstelle zwischen neuen Technologien, der Mathematik und menschlichem Verhalten liegt. Dadurch bin ich auf den Beruf des Data Scientists gestossen. Im Internet bin ich dann unter anderem auf die Stellenausschreibung der Webrepublic gestossen und habe mich von dieser sehr angesprochen gefühlt. Was mir auf der Stellensuche aufgefallen ist: Da Mathematiker sehr gefragt und relativ rar sind, geht die Stellensuche recht schnell – vorausgesetzt, man weiss, in welche Richtung man sich entwickeln möchte.»

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