Handelszeitung, 16.09.2016

Webrepublic prüfte die chinesischen Web-Auftritte von 25 Schweizer Destinationen.

(Andreas Güntert, Handelszeitung) Wer sich chinesische Individualtouristen angeln will, muss auf den dortigen Online-Plattformen top unterwegs sein. Schweizer Destinationen haben noch einen langen Marsch vor sich.

Der digitale Flash war heftig. Auf einen Schlag sah Vincent Dubi die Online-Zukunft in gelebter Gegenwart vor sich. Der Blitz der Erkenntnis traf den Romand auf einer Dienstreise in Fernost: «In Schanghai», sagt Dubi, «erkannte ich: Die Chinesen sind uns online zehn Jahre voraus.»

Dubi, Marketingdirektor von Genève Tourisme, übertreibt nicht. Die Chinesen sind eine Online-Macht. Ohne alten Ballast gelang ihnen der Sprung in die Neuzeit. Was dem welschen Marketing-Profi besonders imponiert, ist die Art, wie chinesische Konsumenten die App WeChat als Fernsteuerung ihres Lebens benutzen. Mit diesem Tool, erzählt Dubi, «surfen sie, chatten sie, bezahlen ihre Taxi- und ihre Handyrechnung und recherchieren Reiseziele». Eine Killer-Applikation, die den chinesischen Alltag regiert.

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