29.08.2019

Zehn Amazon-Tipps für Schweizer Unternehmen

Amazon ist der drittgrösste Shop in der Schweiz nach Umsatz und immer mehr User starten und beenden gar ihre Produktsuche direkt auf Amazon. Bei unseren europäischen Nachbarn dominiert Amazon den E-Commerce-Markt bereits mit Abstand. Kein Wunder also, dass Amazon auch an der OMK ein omnipräsentes Thema war - sowohl in den Vorträgen selbst als auch in Gesprächen mit Teilnehmenden. Wir haben eine Liste mit Tipps für Amazon-Neulinge sowie auch für erfahrenere Hasen zusammengestellt:

1. Logistik: Wer auf Amazon aktiv sein will, muss in der Lage sein, Päckchen über die Schweizer Grenze zu schicken. Für amazon.de beispielsweise ist ein fristgerechter Versand nach Deutschland Voraussetzung.

 

2. Markenschutz: Markeninhabern empfehlen wir, sich bei der Amazon Markenregistrierung anzumelden, um besser vor Fälschungen geschützt zu sein. Zudem ermöglicht die Registrierung mehr Einfluss auf und Kontrolle über die Produktangebote Ihrer Marke bei Amazon. Voraussetzung: Eine aktiv registrierte Marke.

 

3. Shopanbindung: Um einen manuellen Abgleich von zwei Inventarlisten zu vermeiden und ein reibungsloses Management im Warenlager zu gewährleisten, sollte Ihr Shopsystem über Connectoren mit dem Amazon Seller Central verknüpft werden. Die meisten grossen Shopsysteme bieten diese Möglichkeit.

 

4. Markenpräsentation: Über Amazon Brand Stores können Markeninhaber quasi eine eigene Website auf Amazon aufsetzen, um so die Marke optimal zu positionieren und Wettbewerber auszuschliessen.

 

5. Amazon Advertising: Sponsored Ads helfen, ausgewählte Produkte prominent ins Blickfeld der User zu rücken. Wie bei Google wird pro Klick abgerechnet, aber ungleich Google hat Paid Advertising bei Amazon einen direkten positiven Einfluss auf das organische Ergebnis (SEO).

 

6. Externe Channels: Gerade zum Start auf Amazon sollten weitere Marketingchannels wie etwa Newsletter, Facebook oder Google genutzt werden, um Traffic auf die eigenen Amazon-Listings zu lenken und somit die Performance anzukurbeln.

 

7. Produktdarstellung: Content, Bilder und Videos müssen für Markeninhaber zumindest für die Fokusprodukte optimal eingesetzt werden. In Kombination mit relevanten Backend Keywords hat dies positive Auswirkungen auf Sichtbarkeit, Klickraten, Conversion Rates und somit den Umsatz.

 

8. Service: Hat oberste Priorität auf Amazon. Ist der Prime-Versand über Amazon (FBA) keine Option sollte zumindest der Premium-Versand eingesetzt werden. Zudem muss der Support bezüglich Kommunikation und Retouren einwandfrei funktionieren. Sonst kommt es zu negativen Bewertungen, was sich wiederum negativ auf die Performance auswirkt. Werden 4% aller Bestellungen zu spät geliefert, droht bereits die Konto-Sperrung.

 

9. Verpackungsbeilagen: Bewertungen sind essentiell und sollten zum Beispiel über Beileger in den Paketen oder via Mails angefragt werden (Achtung: niemals positive Bewertungen anfragen!)

 

10. Geduld: Ob Amazon für das eigene Unternehmen zum Erfolg wird, lässt sich nicht nach wenigen Wochen entscheiden. Es braucht einen längeren Atem und vor allem auch den Willen im Unternehmen die Plattform aktiv zu pushen.

Dies sind die wichtigsten Empfehlungen, wie Ihr Unternehmen Amazon erfolgreich als Verkaufskanal etablieren kann. In einem zweiten Schritt sollte man klare Massnahmen definieren, um den Umsatz auf Amazon zu steigern. Gerne helfen wir Ihnen dabei, ein Konzept für Ihr Unternehmen zu erstellen, den Kanal aufzubauen und zu verbessern.

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