12.05.2021

So bringen Sie Ihr Marketing während und nach der Pandemie auf die Erfolgsspur

Covid-19 beeinflusst auch das Marketing und die Werbung: Veränderter Medienkonsum, grösserer Konkurrenzdruck, ineffiziente Marketingtechnologien und die forcierte Umstellung auf E-Commerce sind für viele unserer Kundinnen und Kunden tagtägliche Herausforderungen. Wir haben diese Entwicklungen von Anfang an genau beobachtet und konkrete Ansätze erarbeitet, wie Sie damit umgehen. 

Herausforderung #1: veränderter Medienkonsum

Das Nutzerverhalten ändert sich momentan rasant und ist nur schwer vorhersehbar. Gewisse Kanäle bieten nicht mehr dieselbe Reichweite wie zuvor. Kommt Ihnen das bekannt vor? Das Zauberwort heisst hier Flexibilität.

  • Passen Sie Ihre Mediastrategie an: Setzen Sie das Mediabudget dort ein, wo sich Ihre Zielgruppe gerade aufhält. Maximieren Sie Ihre Reichweite, indem Sie in relevante Media-Channels wie TikTok, Twitter oder in Streaming-Plattformen investieren.
  • Bleiben Sie flexibel dank Echtzeit-Monitoring und programmatischen Buchungen: Kontrollieren Sie Ihre Ausgaben und nehmen Sie Anpassungen basierend auf der Leistung Ihrer Kampagne vor. Wechseln Sie zwischen den Kanälen, die Sie in diesem Moment als richtig erachten – zum Beispiel Social Media, Display, Digital-out-of-Home, -TV oder -Radio.
  • Testen Sie neue Plattformen und Werbeformate: Fasziniert Sie In-Game-Werbung? Probieren Sie es aus! Wollen Sie die Aufmerksamkeit Ihres Publikums auf sich ziehen? Nutzen Sie Ihre Kreativität, um unter Ihren Mitbewerbern herauszustechen. Gamification und interaktive Banner wie Chatbots sind je nach Zielgruppe effektive Tools.
  • Buchen Sie Underdog-Platzierungen: Auf Platzierungen wie Reddit erzielen Sie aufgrund des geringen Wettbewerbs beeindruckende Ergebnisse – auch mit kleinem Budget.

 

Herausforderung #2: sich von der Konkurrenz abheben

Trotz insgesamt tieferen Mediaausgaben haben einige Marken ihre Kommunikation während der Pandemie verstärkt und den Wettbewerb angeheizt. Auch die Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher an die Kommunikation haben sich gewandelt: Authentizität wird immer wichtiger.

  • Überarbeiten Sie Ihre eigenen Engagement-Kanäle: Treiben Sie den Dialog mit zeitgemässen Inhalten auf Social Media oder Livestreams voran. Investieren Sie Zeit in Ihren Blog und in Ihre E-Mail-Kampagnen, um damit Interesse zu wecken und die Kundenbindung zu stärken.
  • Reaktivieren Sie Ihre Bestandskundinnen und -kunden: Bauen Sie auf schon verfügbaren Kundendaten (z.B. CRM) auf und integrieren Sie diese in Ihre Kampagnen.
  • Recherchieren Sie weiter: Analysetools zeigen , welche Themen Ihre Zielgruppe aktuell beschäftigen. Erstellen Sie auf Basis dieser Erkenntnisse neue Inhalte und Kampagnen. Denken Sie daran, taktvoll und authentisch mit den Bildern und der Sprache zu sein, die Sie verwenden.
  • Perfektionieren Sie Ihre Website: Optimieren Sie kontinuierlich die Geschwindigkeit und die User Experience (UX) Ihrer Website für ein noch besseres Kundenerlebnis.

 

Herausforderung #3: isolierte, ineffiziente Marketingtechnologien und digitale Set-ups

Die Corona-Pandemie zwingt viele Unternehmen dazu, früher als geplant in die technische Infrastruktur zu investieren und die digitale Transformation  voranzutreiben. Vielen Firmen fehlt allerdings eine integrierte technische Infrastruktur in Bezug auf Vertrieb, Werbung und Analyse. Das könnte ein guter Anfang sein:  

  • Überprüfen Sie die bestehende Martech-Struktur: Erkennen Sie Lücken und stellen Sie eine Prioritätenliste für Ihr Vorgehen auf. 
  • Zentralisieren Sie Performance-Metriken: Erstellen Sie Dashboards, die auf Ihre Stakeholder zugeschnitten sind. Mit wenigen Klicks können Sie Geschäftsberichte, vergleichbare Metriken und KPIs abrufen. Diese fungieren als Fundament Ihres Kommunikationserfolgs. 
  • Strukturieren Sie Ihr Datenmanagement: Nutzen Sie integrierte CRM-Daten und etablieren Sie eine einheitliche, anonymisierte User-ID, um Offline- und Onlinedaten abzugleichen. Mit einem Data Warehouse lassen sich Owned- und Paid-Daten verbinden und dadurch abgerundete Erkenntnisse für Ihre zukünftigen Aktivitäten gewinnen.

 

Herausforderung #4: beschleunigte Umstellung auf E-Commerce

Die Pandemie hat das Kaufverhalten der Kundschaft schneller als je zuvor verändert – mit einer deutlichen Verschiebung in Richtung E-Commerce. Digitale Vertriebsmodelle müssen genauer untersucht und auf die neuen Gegebenheiten abgestimmt werden. Diese strategische Anpassung und der Aufbau von internem Know-how innerhalb eines eher kurzen Zeitrahmens ist für viele Unternehmen ein anspruchsvolles Must-do – So kann es funktionieren:

  • Definieren Sie die Onlineshop-Strategie neu: Nutzen Sie Ihre Erkenntnisse über das veränderte Konsumverhalten.
  • Optimieren Sie Ihr Performance-Marketing: Optimieren Sie Produktdaten-Feeds und verwenden Sie smarte Daten (zum Beispiel Marge, Bestand oder CRM) für Ihre Marketingkanäle.
  • Erschliessen Sie neue, zusätzliche Vertriebskanäle: Haben Sie schon einmal über Social Commerce oder über Onlinemarktplätze nachgedacht? Jetzt ist es Zeit dafür.
  • Erstellen Sie Ihre E-Commerce-Strategie komplett neu: Vergessen Sie dabei nicht Ihren Umsatz zu maximieren, indem Sie Ihr Portfolio mit Einzelhändlern direkt über Google und Facebook verknüpfen. Oder nehmen Sie alles selbst in die Hand: Definieren Sie eine komplette, auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Direct-to-Consumer-Strategie.

 

Die digitale Welt ist bekannt für ihr rasendes Tempo und die regelmässigen Veränderungen, die Marketers auf Trab halten. Die letzten Monate haben dieses Thema auf eine ganz neue Ebene gehoben. Trotz aller damit verbundenen Herausforderungen ist es auch eine aufregende Zeit – Neues wird ausprobiert, um sich auf eine sinnvolle Art und Weise abzuheben. 

Wir sind für Sie da, wenn Sie mit uns gemeinsam Ihre Möglichkeiten erkunden wollen.