The Webrepublican Nr. 48, Februar 2018

04 Feb 2018 / von Natalie Schönbächler / Webrepublic / Comments

Neun neue Webrepublicans, deutlich längere Meta-Descriptions, ein kassenloser Shop und Zukunftsprognosen für die Blockchain. Das ist The Webrepublican Nr. 48.

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Newsletter Teaser Image 48

#Webrepublic

  • Als stolzer Agentursponsor waren wir mit dabei an der D:Pulse in Zürich – und haben die glücklichen Gewinner unserer Ticketverlosung getroffen. Dass die D:Pulse mehr als nur ein Event war und was Nüsse und Honig damit zu tun haben, zeigen wir auf Instagram.

  • Gergely, unser Head of Digital Analytics, referierte an der Superweek in Ungarn über Programmatic Advertising aus Sicht eines Datenspezialisten und nahm dabei ein Thema unseres Kundenevents wieder auf.
  • «Unternehmerischer Erfolg in der digitalen Welt» ist das Thema des 13. Unternehmertags in Vaduz am 25. April 2018. Tom ist einer der sieben Referenten.
  • Im Januar starteten neun neue Webrepublicans: Willkommen Daniel (Social Media), Sahra (Consulting), Kate (Digital Analytics), Pascal (SEA), Anna (Business Development), Thea (Graphics), Lisa (HR), Lona (SEA) und Karlien (MarCom).

Newbies Newsletter 48

  • … und wir bauen unser Team auch weiterhin aus. Aktuell sind bei uns sechs Stellen offen, beispielsweise im SEA-Team und im SEO-Team.

#SEA

Machine Learning (ML) wird für Search immer relevanter. In einem dreiteiligen Blogpost zeigt Google auf, was heute schon für Adwords-, Display- und App-Kampagnen möglich ist. Kolumnist Frederick Vallaeys geht einen Schritt weiter und rät Marketern, Tools im Bereich ML und AI zu testen und ihre eigene «PPC-Intelligence» aufzubauen.

Die Ankündigung, die neue Google Search Console werde jetzt für alle Nutzer ausgerollt, dürfte sowohl Suchmaschinen-Marketer als auch SEOs interessieren. Besonders auf den neuen Search-Performance-Report wartete die Branche lange. Endlich ist es möglich, Jahresvergleiche und Trendanalysen vorzunehmen.

#SEO

Im Dezember kündigte Google an, Meta-Descriptions neu bis zu einer Länge von 320 Zeichen auszuspielen, das sind fast doppelt so viele wie zuvor. Mittlerweile wissen wir: Die Änderung ist langfristiger Natur. Eine Studie belegt, dass die neue Ideallänge für Meta-Descriptions zwischen 230 und 300 Zeichen liegt – wir empfehlen zwischen 230 und 250 Zeichen. Zu dieser Anpassung kommt hinzu, dass Google bei Meta-Descriptions, die nicht zu einer Suchanfrage passen, neu die Regie übernimmt und diese dynamisch für die Seite erstellt. Für Marketers wird es daher umso wichtiger, die Qualität der Meta-Descriptions hochzuhalten und das volle Potenzial der zusätzlichen Zeichen auszuschöpfen – um die Meta-Inhalte auch weiterhin beeinflussen zu können.

#voice

Apple bringt, mit einigen Monaten Verzögerung, den HomePod auf den Markt. Spannend bleibt, wie sich der Marktanteil des HomePods im Vergleich zu Google Home und Alexa entwickelt. Die Gretchenfrage: Wollen die Konsumenten eher einen Assistenten, der, im Fall des HomePods, schlanker und schöner aussieht und besser klingt, oder einen, der viel weiss und erledigen kann? Der Markt dürfte genug gross sein für beide Seiten. Marketer sind gut beraten, diese Entwicklungen im Auge zu behalten, denn sie werden ihre Search-Strategien dem sich ändernden Suchverhalten der Nutzer anpassen müssen.

#e-commerce

Neben dem Geschäft mit smarten Assistenten und der stärkeren Vermarktung von Produkten auf Alexa eröffnete Amazon im Januar lautstark den ersten kassenlosen Shop in den USA – und sorgt für ein Einkaufserlebnis ohne Wartezeiten, aber dafür für Schlangen vor dem Shop. Wenig überraschend ruft das Einkaufserlebnis der Zukunft Datenschützer auf den Plan.

#youtube

In Sachen Brand Safety hatte YouTube 2017 ein turbulentes Jahr. Um Werbeauftraggebern jetzt noch mehr Sicherheit zu bieten, verschärft der Internet-Gigant die Kriterien zur Monetarisierung auf YouTube weiter. Kanäle müssen neu mindestens 1’000 Abonnenten haben und eine Sehdauer von 4’000 Stunden innerhalb des letzten Jahres vorweisen. Die Werbeindustrie begrüsst die Massnahme. Doch für neue Brands oder Nischenkanäle wird es immer schwerer, überhaupt noch Geld auf diesem Kanal zu verdienen. Die Frage, die sich betroffene Marketer im Kontext dieser Regulierungen stellen müssen, ist: Wie erreiche ich im Kampf um Aufmerksamkeit mit den ganz Grossen meine Zielgruppe? Das gilt auch für Brands, die auf Facebook setzen ...

#social

Mark Zuckerberg kündigte an, Facebook-Nutzern im Feed künftig prominente Beiträge von Freunden und Familie statt von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen zu zeigen. Dass Facebook-Nutzer darüber hinaus künftig selber Falschnachrichten einordnen und die Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen beurteilen können, wird in den Medien besonders kontrovers diskutiert. Das Versprechen: Facebook will Usern helfen, «bedeutsamere soziale Beziehungen zu haben». Die Meinungen darüber, ob das eingehalten werden kann, gehen auseinander. Viele wissen noch nicht, ob das Update Facebook überhaupt in die von Zuckerberg gewollte Richtung entwickeln lässt. Andere, kritischere Stimmen warnen: Facebooks Versuch, den Newsfeed wieder relevanter zu machen, könne dazu führen, dass Fake News erst recht dominieren ... Für Marketer scheinen die Zeiten organischer Reichweite für den Moment definitiv passé zu sein. Eine Nachricht, die nicht unbedingt überrascht.

#trends

Bei der CES in Las Vegas werden jedes Jahr die neuesten und coolsten Tech-Gadgets vorgestellt. Es besteht kein Zweifel: Die vorgestellten Neuerungen in den Bereichen der 5G-Technologie, Virtual Reality oder Augmented Reality sind längst keine Spielereien mehr. Sie dürften die Digital-Marketing-Branche 2018 intensiv beschäftigen. Wollen Marketer mit diesem technologischen Wandel mithalten und ihren digitalen Vorsprung ausbauen, müssen sie lernen, die steigenden Ansprüche der Nutzer besser als jede andere Marke zu bedienen.

#onemorething

Bitcoin ist mehr als das meistgesuchte Keyword der Ecommerce Fantasy Challenge unseres Kundenevents 2017 – herzliche Gratulation der glücklichen Gewinnerin Melinda Steiner. Im Essay Beyond the Bitcoin Bubble beschreibt Steven Johnson, dass sich die Bitcoin-Blase letztendlich als «Ablenkung von der wahren Bedeutung der Blockchain-Technologie erweisen könnte». Die Frage sei nur, ob nach dem Platzen der Blase das reale Versprechen von Blockchain, die Online-Welt zu einem dezentralen und egalitären System zurückführen, in der die Nutzer die Hoheit über ihre digitalen Identitäten zurückgewinnen, Bestand haben wird.

#marketoon

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