The Webrepublican Nr. 39, Mai 2017

07 Mai 2017 / von Natalie Schönbächler und Simon Wüthrich / Webrepublic / Comments

Doppelt ausgelieferte Textanzeigen, ein neues Dashboard für Marketingdaten, Amazons Influencer-Programm, ein virtueller Rundflug und ein konkreter Hickup. 1348 Leser, eine Open Rate von 42,7 % sowie 4 Minuten und 45 Sekunden Lektürezeit. Das ist The Webrepublican Nr. 39.

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Newsletter Teaser Image - The Webrepublican 39

#webrepublic

  • Wir verantworten in den nächsten drei Jahren die Performance-Advertising-Aktivitäten aller Konzerngesellschaften der Schweizerischen Post. Die Fachpresse berichtete hier, hier und hier über diese Neuigkeiten – und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
  • Marketing und Kommunikation hat bei Tom Hanan angeklopft und mit ihm über den «Digital Lifetime Award», die Gründung der Webrepublic, Team-Spirit und über Datenwissenschaft geplaudert.
  • Es gibt kein digitales Marketing, nur Marketing mit digitalen Kanälen – darüber referierte Tobias Zehnder im CAS Digital Leadership an der HWZ.
  • Apropos digitale Kanäle: Mit unserem «Digital Health Check» findest du heraus, wo das grösste Optimierungspotenzial für dein Digitalmarketing besteht.
  • Willkommen an Bord: Gentian (Frontend Developer), Mirco (SEO) und Katerina (Data Scientist).

    Newbies WR Mai
  • Derzeit sind bei uns 7 Stellen offen, unter anderem in den Bereichen Business Development und SEA.

#sea

Google testet offenbar die doppelte Auslieferung von Textanzeigen auf derselben Suchergebnisseite. Wir haben das Experiment unter die Lupe genommen und geben in diesem Blogpost unsere Einschätzung über mögliche Implikationen ab: Für Nutzer könnten doppelt ausgelieferte Textanzeigen das gestützte Erinnerungsvermögen für eine Marke stärken. Für Werbetreibende wirft das Experiment viele Fragen auf: Wie wird die CTR bei doppelten Impressionen ausgerechnet? Wie kommen Klickpreise zustande? Google selbst hat noch nicht öffentlich Stellung bezogen. Vielleicht ändert sich das am 23. Mai, am jährlichen Google-Livestream zu AdWords, Analytics und DoubleClick.

#seo

Die Resultate des diesjährigen «Local Search Ranking Surveys» sind da. 40 Experten aus den USA geben ihre Einschätzungen über die aktuell wichtigsten Ranking-Faktoren bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung ab. Die wichtigste Erkenntnis: Links und Online-Bewertungen haben im Vergleich zum Vorjahr stark an Bedeutung gewonnen. Passend zum Thema gibt unsere Infografik Auskunft über die «Macht der Online-Bewertungen».

120514 [DE] Blog Bild Macht der Online-Bewertungen

#social

An der «Facebook Developer Conference F8» wurde klar: Mark Zuckerberg setzt auf virtuelle Realität mit der Handy-Kamera und Augmented Reality. Für Werbetreibende besonders spannend ist die neue Messenger-Plattform 2.0. Chat-Extensions, die Bots erlauben, Smart-Replies und neue Interaktionsmöglichkeiten von Facebooks virtuellem Assistenten M machen den Messenger zu einem wirkungsvolleren Tool. Die Neuerungen waren notwendig, denn der Messenger hat in letzter Zeit Kritik einstecken müssen, wie wir im vergangenen Webrepublican berichteten.

#youtube

Die Wogen in der öffentlichen Debatte um das Thema «Brand Safety» haben sich etwas geglättet. Das heisst aber nicht, dass Google jetzt untätig würde. Mit neuen Filtern lassen sich unpassende YouTube-Videos schneller markieren und pausieren. Durch den verstärkten Einsatz von Machine-Learning-Tools werden YouTube-Videobibliotheken strikter kontrolliert. Zudem werden YouTube-Videos hinsichtlich Markenrisiken künftig durch externe Partner wie comScore Inc. und Integral Ad Science überprüft. Das zeigt: Google nimmt das Thema wirklich ernst – ein Umstand, den Märkte und Marketing-Experten positiv bewerten. Anscheinend hat auch das Vertrauen der Werbekunden nicht ernsthaft nachgelassen: Alphabet, Googles Mutterkonzern, hat im ersten Quartal 29 % mehr verdient als im Vorjahreszeitraum – im Kontext der Brand-Safety-Debatte besonders bemerkenswert: Laut Google-CEO Sundar Pichai verzeichnete auch YouTube ein signifikantes Umsatzwachstum.

#quality

Google plant Werbeblocker in Chrome. Das klingt nur auf den ersten Blick widersprüchlich, denn Google setzt sich schon lange für ein nutzerfreundliches Web ein. So passt es auch, dass der Adblocker nicht alle, sondern nur störende Werbung ausblenden soll. Darunter fallen Werbeformen, die von der «Coalition for Better Ads» kritisiert werden. Zu diesem Verbund, der sich für globale Standards in der Online-Werbung einsetzt, gehören Vermarkter wie Google und Facebook, Adtech-Dienstleister wie Appnexus, Branchenverbände und Mediaagenturen – ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

#analytics

Marketingdaten überzeugend und nachvollziehbar aufbereiten – das ist nicht ganz einfach. Das neue Google Data Studio verspricht grosse Erleichterungen. Unsere Experten haben sich das Tool angeschaut und loben es – allen voran wegen der Benutzerfreundlichkeit und der Datenintegration.

Datenaufbereitung allein reicht aber nicht aus, um geschäftsrelevante Entscheidungen zu treffen. Vielmehr brauchen Marketer einen integrierten Ansatz, um Kunden-Touchpoints umfassend zu verstehen. Die grösste Herausforderung dabei ist, das Nutzerverhalten nicht nur zu beschreiben, sondern es auch zu verstehen. Google zeigt, wie Werbetreibende mit Google Surveys 360 wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

#e-commerce

Wer heute über Marketing-Trends spricht, kommt an Influencer-Marketing kaum noch vorbei. Das gilt auch im E-Commerce: Seit einem Jahr entwickelt der Gigant Amazon – der übrigens für das erste Quartal 2017 ein Umsatzwachstum von 23 % auf 35,7 Milliarden Dollar vermelden konnte – ein Influencer-Programm, dessen Beta-Version nun öffentlich lanciert wurde. Man darf gespannt sein, wie die Nutzer darauf reagieren werden.

Amazon Influencer What's Up Moms

#onemorething

Google hat im April eine neue Version von Google Earth lanciert. Sie funktioniert zwar erst mit dem Chrome-Browser und als Android-App, kann aber auf iOS und in anderen Browsern in naher Zukunft ebenfalls genutzt werden. Bei Google scheint man sich mit den neuen Features auf Virtual Reality vorzubereiten: Google Earth ermöglicht neu Rundflüge, stellt Wissenskarten zu Orten bereit und hat die Suchfunktionen verbessert. Probiere es aus – wie wär’s mit einem Rundflug durchs «Kennedy Space Center»?

#hickup

Wir haben unsere Postboten-Bots wohl dressiert, sodass sie Abonnenten des Webrepublican mit einer automatisierten Nachricht begrüssen. Ende April waren unsere Bots jedoch etwas hyperaktiv und haben die Nachrichten doppelt oder verspätet versendet. Ob das Aprilwetter der Grund dafür war, sei dahingestellt. Für die mögliche Verwirrung möchten wir an dieser Stelle auf jeden Fall um Entschuldigung bitten.