The Webrepublican Nr. 37, März 2017

05 Mär 2017 / von Simon Wüthrich / Webrepublic / Comments

Drei Auszeichnungen, ein Script für Burgerfans, Unterbrecherwerbung auf Facebook, Bots als Markenbotschafter, ein Taobao-Dorf, 1307 Leser, eine Open Rate 43.1 % und 4:50 Minuten Lektüre. Das ist The Webrepublican Nr. 37.

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Newsletter Teaser Image - The Webrepublican 37

#webrepublic

  • Die IAB Switzerland hat am 22.2. im Anschluss an die D:Pulse zum siebten Mal die Digital Marketing Awards verliehen. Saas-Fee wurde als «Digital Marketer of the Year» ausgezeichnet, Jennifer Kahn als «Digital Newcomer of the Year». Herzlichen Glückwunsch! Webrepublic wurde als «Digital Agency of the Year 2017» ausgezeichnet. Ohne das Vertrauen unserer Kunden und den Einsatz unseres ganzen Teams hätten wir das nicht geschafft. Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die mit und für die Webrepublic arbeiten und uns seit 2009 unterstützen und herausfordern. Eine Auszeichnung kommt selten allein: So hat die IAB dem Gründer der Webrepublic, Tom Hanan, den Lifetime Award verliehen. Im Namen des ganzen Teams: Herzlichen Glückwunsch, Tom, to infinity and beyond!

Digital Agency of the Year Blogpost

  • Digital Marketing in Asien wird auch für Schweizer Unternehmen immer wichtiger. Daher bauen wir unsere Skills in diesem Bereich konsequent aus. Nachdem wir als erste Schweizer Agentur eine Baidu-zertifizierte Mitarbeiterin im Team haben, sind wir jetzt die Schweizer Agentur mit einer Mitarbeiterin, die für Yahoo! Japan zertifiziert ist.
  • Statista hat mit der Handelszeitung die Schweizer Wachstumschampions der Periode 2012 bis 2015 ermittelt. Sherpany, Ypsomed, AdNovum, Crealogix und Ergon Informatik führen die Liste an, auf Platz 22 folgt: Webrepublic. Für uns zeigt das Rating ganz klar: Junge und digitale Unternehmen leisten einen schönen Beitrag zum Innovations- und Wirtschaftswachstum der Schweiz.
  • Willkommen an Bord: Julijana (SEA), Alexander (SEA), Emilien (SEA), Carina (SEO) und Annabelle (SEA).  

New Webrepublicans März 2017

  • Derzeit sind bei uns 9 Stellen offen, unter anderem in den Bereichen Display, SEO und Social Media Marketing. 

#sea

Was tun, wenn man einem Kunden mit den existierenden Tools nicht weiterhelfen kann? Dann sind kreative Ideen gefragt. Für McDonald’s haben unsere Softwareingenieure und AdWords-Experten ein Script geschrieben, das täglich hunderte hungriger Burgerfans mittels AdWords-Anzeige auf die richtige Fährte führt. Der Case zeigt, dass manchmal mehr drin liegt, als man im ersten Moment meinen würde.

#seo

Eine bemerkenswerte Story über Google. Die Suchmaschine kündigte vor einiger Zeit ein Algorithmus-Update an, das von vielen mobilen Internetnutzern freudig herbeigesehnt wurde. Denn mit dem Update sollten Websites mit intrusiven Werbemitteln abgestraft werden. Nun ist das Update ausgerollt worden und passiert ist … erst mal nicht viel. Trotzdem dürften die aufdringlichen Werbeformate weiter unter Druck geraten, denn es ist durchaus denkbar, dass Google in diesem Zusammenhang noch nachlegen wird.

#video

Mittlerweile schauen YouTube-Nutzer weltweit kumuliert 100’000 Jahre Videomaterial pro Tag, ein nicht unerheblicher Teil davon auf mobilen Geräten. Da mobile Nutzer auch andere Erwartungen an Werbeformate haben, wird Google per Ende 2017 die 30-sekündigen nichtüberspringbaren Videoanzeigen abschaffen – was von der Mehrheit der Nutzer begrüsst werden dürfte und Marketer dazu zwingen wird, ihre Botschaften noch knackiger zu formulieren. Derweil arbeitet auch Facebook an neuen Videoformaten. Die Plattform hat angekündigt, dass sie Unterbrecherwerbung in Videos ermöglichen wird. Man darf gespannt sein, wie die Nutzer auf dieses Format reagieren werden.

#ecommerce

Eine in UK durchgeführte Studie fördert Erstaunliches zutage: Nur gerade bei 19 % der Kaufabbrüche in Onlineshops werden die Betreiber der Seite aktiv und versuchen den Kunden zu reaktivieren. Da scheint ein enormes Umsatzpotenzial weitgehend brachzuliegen.

Ecommerce Survey 2016

#bots

Wie hast Du’s mit den Bots? Wir meinen, noch sind Bots nicht ganz so weit, um im ganz grossen Stil eingesetzt zu werden. Aber erste, vergleichsweise einfache Aufgaben erledigen sie schon mit hoher Zuverlässigkeit – wie zum Beispiel unser WR2-D2-Bot. Das heisst, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um unverfängliche Experimente zu starten und Erfahrungen zu sammeln. Bots werden in absehbarer Zukunft auf dem Plateau of Productivity operieren und wer erst dann erste Gehversuche unternimmt, wird viel Energie investieren müssen, um seinen Rückstand aufzuholen. Bei der Entwicklung von Bots sind übrigens nicht nur konzeptionelle und Programmierfähigkeiten gefragt, sondern auch ausgezeichnete Sprachkenntnisse. Denn in dem Moment, da der Bot zum Markenbotschafter wird, bekommt die geschriebene oder gesprochene Sprache (d. h. die Persönlichkeit des Bots) eine herausragende Bedeutung – denn diese ist DER prägende Faktor des Touchpoints Bot.

#mobile

Apple prescht im Bereich Mobile Payment vor. Der Blick in die USA zeigt, Apple Pay geniesst bei Nutzern und Verkäufern die höchste Akzeptanz. Die gute Verbreitung von PayPal macht aber auch deutlich, dass im Markt Platz für plattformunabhängige Anbieter ist. Das dürfte die Macher von Twint freuen, welche im April 2017 den Schweizer Konkurrenzservice zu Apple Pay, Android Pay und PayPal lancieren wollen. Sollte Twint abheben, dürfte das Schweizer Online-Marketer freuen, denn Twint funktioniert nicht nur als Bezahllösung an Kassenterminals, sondern auch in Online-Shops, und bietet die Möglichkeit, Loyalty-Programme und Aktionen durchzuführen.

#social

Facebook dominiert Social Media Marketing; dabei spielt der (zum Snapchat-Klon mutierende) Messenger WhatsApp eine kleine, aber interessante Rolle. Gerade wenn es um persönliche Empfehlungen, Kundendienst und Marktforschung geht, kann der Messenger eine gute Ergänzung sein, wie eine Story über die Modebranche exemplarisch zeigt.

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#trends

E-Commerce bietet ein enormes wirtschaftliches Potenzial – manchmal an Orten, an denen man dies nicht unbedingt erwarten würde. In China beispielsweise, wo noch immer rund 45 % der Bevölkerung nicht online sind, spielt E-Commerce eine strategisch entscheidende Rolle in der Erreichung des Regierungsziels, bis 2020 keine Armut mehr im Land zu haben. Ein bemerkenswertes Beispiel für diese Entwicklung: das «Taobao-Dorfs» Daiji. Stellt sich die Frage, was die Schweiz von dieser Geschichte lernen kann ...

Only a little room for growth in China

#onemorething

Mark Zuckerbergs Lösung für Fake News und Filter Bubbles: mehr Facebook. Unbestreitbar ist: Facebook könnte eine tragende Rolle dabei spielen, der politischen Polarisierung in Demokratien westlicher Prägung entgegenzuwirken und die Entstehung einer «Global Community» zu begünstigen. Was Zuckerberg nicht erwähnt: Dazu müsste sich bei Facebook und Google sowie klassischen Verlagshäusern eine Einsicht durchsetzten: Guter Journalismus braucht Facebook und Facebook braucht guten Journalismus.

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