The Webrepublican Nr. 36, Februar 2017

05 Feb 2017 / von Simon Wüthrich / Webrepublic / Comments

Ein Auftritt beim Marketing Tag 17, eine Checkliste für Google Shopping, ein programmatisches Datenfüllhorn, eine Infografik zum Thema App-Marketing, ein Tritt ans Schienbein aller Footballverrückten; 1288 Leser und eine voraussichtliche Open Rate von 43.3 %. Das und mehr ist The Webrepublican Nr. 36.

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The Webrepublican 36

#webrepublic

  • Tobias Zehnder wird im März am Marketing Tag 17 eine Masterclass halten und dabei vorführen, wie Marketers mit geringem Aufwand einen Check-up ihrer digitalen Aktivitäten durchführen und Verbesserungspotenzial identifizieren können. Mehr Informationen zum Anlass gibt es hier.
  • Bedeutung kommt Onlineplattformen im Branding zu und welches sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren? Marketing & Kommunikation hat bei Experten nachgefragt, unter anderem bei Roger Tschallener von unserem Team für digitale Marketingstrategie. Sein Fazit: Eine solide Strategie ist absolut unverzichtbar.
  • Willkommen an Bord: Selina (Consultant Social Media Marketing), Julia (Content Creation Specialist) und Philip (Consultant Digital Marketing Strategy).  
  • Derzeit sind bei uns übrigens 8 Stellen frei.

Welcome on Bord

#sea

Google Shopping hat im Bereich Suchmaschinenwerbung auch 2016 deutlich an Bedeutung gewonnen, gerade im Bereich Mobile. Wer bei Google Shopping erfolgreich mitmischen will, muss zwingend seine Datenfeeds pflegen. Wir haben eine Checkliste vorbereitet, die Marketers hilft, ihre Daten aktuell und in Ordnung zu halten und so unliebsamen Überraschungen vorzubeugen.

Icon Checkliste: Für Ihren Erfolg mit Google Shopping (789,3 KB)

#seo

Voice Search wird immer wichtiger, gerade im Bereich Mobile: 2016 dürften über 20 % aller über mobile Geräte getätigten Suchanfragen bei Google sprachgetriggert gewesen sein und mit Google Home und Alexa sind Gadgets auf den Markt gekommen, die dieser Entwicklung Vorschub leisten werden. Während Google und Amazon in diesem Kontext die Schlagzeilen dominieren, dürfte eine Plattform an Bedeutung gewinnen, die bisher wenig Aufmerksamkeit erhalten hat: Apple, genauer gesagt Siri. Das sollte Marketer nicht kalt lassen, sind Apple-User doch überdurchschnittlich kaufkräftig.

#programmatic

Was ist Programmatic Advertising? Eine häufige Antwort: «Der Einkauf von Werbeplätzen in Echtzeit.» Das bringt einen wichtigen Aspekt auf den Punkt, blendet jedoch aus, dass Programmatic sehr viel mehr sein kann. Wenn Tracking und Analyse richtig aufgesetzt und durchgeführt werden, wird Programmatic zu einem Treiber datengestützter Innovation für Bereiche jenseits der blossen Kampagnenarbeit. In anderen Worten: Wer weiss, wie Daten systematisch gesammelt und ausgewertet werden können, verschafft sich einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

#apps

Apps sind für viele Brands ein ausserordentlich wichtiger Touchpoint. Allein die Konkurrenz unter den Apps ist gigantisch und die Aufmerksamkeit der Nutzer gering. Vor diesem Hintergrund ist App-Marketing unerlässlich, um beispielsweise neue Funktionen zu bewerben und so Nutzer zu reaktivieren. Wir haben eine Infografik gemacht, die aufzeigt, warum App-Marketing so wichtig ist und worauf es dabei ankommt.

#social

Trotz einiger Kontroversen geht es Facebook blendend. Diese Woche hat das Unternehmen Zahlen veröffentlicht, welche die Erwartungen an der Wallstreet übertroffen haben – und einmal mehr zeigen, wie erfolgreich das Unternehmen Mobile monetarisiert. Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg leistet Instagram, die Foto- und Video-Plattform, die in den vergangenen Monaten erfolgreich Snapchat das Wasser abgegraben hat. Im Kampf gegen die kleineren Konkurrenten lässt sich Facebook immer wieder von beliebten Features der Konkurrenz inspirieren. Jüngstes Beispiel: Facebook plant die Einführung von Fotofiltern, die analog zu Snapchats Geofiltern funktionieren sollen. Das sind gute Nachrichten für Brands, die nach Wegen suchen, Teil der digitalen Kreationen ihrer Zielgruppen zu werden.

NL 36_Revenue Facebook.png

#trends

Banner, die aussehen wie Systemmeldungen und User auf Diätprodukte-Seiten locken sollen, oder selbstklickende Anzeigen, die Smartphone-User in den Appstore umleiten, kennt wohl jeder. Sie ärgern Internetnutzer und schaden dem Image des offenen, werbefinanzierten Internets. Google nimmt im Kampf gegen solcherlei Unfug und Betrügereien seit Jahren eine Vorreiterrolle ein – und spricht offen über die erreichten Ziele. So hat das Unternehmen 2016 1,7 Mrd. betrügerische oder irreführende Anzeigen aus dem Netz genommen und unzählige damit verbundene Websites aus dem Verkehr gezogen. Damit leistet Google einen enorm wichtigen Beitrag dazu, dass das Internet ein Ort bleibt, an dem User schnell und einfach – und umsonst – die Dinge finden, die sie wirklich suchen und Werbetreibende auf ein faires und intaktes Ökosystem für digitale Werbung bauen können.

#onemorething

Dieses Wochenende ist Super Bowl und Fans von aufwändig produzierten TV-Spots («the only genuinely creative activity involved») freuen sich auf jede Spielunterbrechung. Auch 2017 bringen die grossen Brands ihre Spots schon vor dem eigentlichen (Ab)spieltag in Stellung, um den teuren Produktionen zusätzliche Reichweite zu verschaffen. GoDaddy beispielsweise buhlt mit einem Meme-Spot um die Aufmerksamkeit von Liebhabern populärkultureller Referenzen, während Kia sich als technologieaffines Unternehmen positioniert und seinen Spot über einen Bot vorab veröffentlichte. Dieses Jahr ist auch Google mit von der Partie, um seinen Alexa-Konkurrenten, Home, zu bewerben – ein deutlicher Hinweis darauf, wie wichtig Voice Search und die dazu passenden Gadgets für Mountain View – und damit auch für Marketer – sind.

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