The Webrepublican Nr. 35, Januar 2017

08 Jan 2017 / von Simon Wüthrich / Webrepublic / Comments

Gigantisches Wachstum in der Suchmaschinenwerbung auf Mobile, Familienprobleme als Namensgeber bei IKEA, ein wirklich smarter Snapchat-Filter, die eindrückliche Geschichte hinter Googles KI; 1269 Abonnenten, eine voraussichtliche Open Rate von 43.6 % und 3:20 Minuten Lektürezeit. Das ist The Webrepublican Nr. 35.

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The Webrepublican 35

#webrepublic

  • Wir haben uns entschlossen, zu Weihnachten 2016 keine Kundengeschenke zu verschicken. Stattdessen haben wir eine NGO unterstützt. Mehr Infos dazu gibt es unter webrepublic.com/xmas (Passwort: xmas16).
  • Willkommen an Bord: Johannes (SEO), Shiyu Piao (SEA China), Gabriel (SEA) and Rajan (HR). 
  • Derzeit sind bei uns übrigens 7 Stellen frei.

Newsletter 35 Welcome Image

#sea

Mobile First ist passé, weil Mobile zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Jetzt zeigen Zahlen von IAB, wie sich die digitalen Mediaspends vor diesem Hintergrund entwickelt haben. Während in den USA die Werbeumsätze für Suchmaschinenwerbung auf Desktops erstmals rückläufig waren (–12 % auf USD 8,9 Mrd.), explodierte Mobile SEA förmlich (+105 % auf USD 7,4 Mrd.). Das zeigt auch: Insgesamt wächst Suchmaschinenwerbung weiterhin (+20 % auf USD 16,3 Mrd.) – und macht rund die Hälfte allen digitalen Werbeumsatzes aus.

#seo

IKEA gehört zu den Brands, die uns seit Langem immer wieder mit witzigen Kampagnen überraschen. Wer erinnert sich nicht an Knut? Oder die Reaktion auf Kanye Wests Annäherungsversuche. Im Dezember hat das Möbelhaus ausgewählte Produkte in Anlehnung an Suchanfragen aus dem Familienalltag umbenannt. Für «how to get children to share» steht zum Beispiel dieses Produkt bereit. Die Kampagne überzeugt auf der ganzen Linie: Sie orientiert sich am konkreten Suchverhalten der klar definierten Zielgruppe (junge Familien), um glaubwürdig Verständnis für die Anliegen und Bedürfnisse zu demonstrieren und witzige, aber auch ernst gemeinte Lösungen zu offerieren.

IKEA: How to get children to share

#mobile

Was bedeutet es, wenn mobile Geräte vom Luxusgut zum Gebrauchsgegenstand werden? Benedict Evans geht davon aus, dass Entwicklungen, die wir im Zusammenhang mit dem Siegeszug von Mobile beobachten konnten, andere Bereiche durchrütteln werden, konkret den Einzelhandel und die Autoindustrie. Mobile is eating the world bekommt eine radikale und tiefgreifende Bedeutung. Evans’ halbstündige Video-Präsentation ist Pflichtstoff, nicht weil er konkrete Tipps bereithalten würde, sondern weil wir Marketers in einer Branche mit irrem Innovationstempo arbeiten. Evans’ Denke kann uns helfen, die richtigen Fragen zu stellen, wenn wir systematisch über unsere eigenen Herausforderungen im Jahr 2017 und darüber hinaus nachdenken wollen.

#social

​Uber lanciert eine zugleich technologisch anspruchsvolle und witzige Verwendung von Snapchat-Filtern. Wer (in den USA) mit einem Uber unterwegs ist, kann seine Freunde via Snapchat über die voraussichtliche Ankunftszeit am Zielort informieren. Diese Filter dürften sich bei der Zielgruppe grosser Beliebtheit erfreuen, da sie nicht nur witzig, sondern auch nützlich sind – und damit Inspiration und Benchmark für andere Brands, die nach wirklich smarten Anwendungen von Snapchat Ausschau halten.

#analytics

Facebook macht wieder mit Problemen beim Tracking von sich reden. Wenn auch die Schwierigkeiten nicht gravierend sind, zeigt sich doch, dass Facebook hinsichtlich Zuverlässigkeit noch Luft nach oben hat. Und je bedeutsamer Facebook als Plattform für Unterhaltung, Information und E-Commerce wird, desto wichtiger werden verlässliche Reporting- und Analysetools. Da der Druck der Werbebranche zunehmen wird, gehen wir davon aus, dass Facebook bereits heute mit Hochdruck an der Lösung dieser Probleme arbeitet.

#trends

Was steckt eigentlich hinter den beeindruckenden Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz bei Google im Allgemeinen und bei Google Translate im Speziellen? Diese Story musst du lesen, allein schon wegen der historischen Tiefe des Textes und der bemerkenswerten Details: Wusstest du zum Beispiel, dass am Anfang der Entwicklung ein erstaunlich kleines Team stand oder dass Google Translate über 500 Millionen monatlich aktive Nutzer hat und jeden Tag 140 Milliarden Worte übersetzt?

#onemorething

Mit welchen Gadgets werden uns Branchentitanen und Start-ups 2017 beglücken? Die CES in Las Vegas wird es zeigen. Für Marketers geht es freilich um mehr als um lustige Spielzeuge. Sprachsuche beschäftigt unsere Branche schon heute und wird auch auf der Messe ein grosses Thema sein. Dasselbe gilt für AR und VR. Zwar befinden sich diese Technologien auf dem Gartner Hype Cycle im Tal der Ernüchterung und werden erst in fünf bis zehn Jahren das Plateau der Produktivität erreichen. Dennoch dürften sie wichtige Vermarktungsplattformen hervorbringen und die CES könnte uns zeigen, wohin die Reise geht.

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