The Webrepublican Nr. 32, Oktober 2016

02 Okt 2016 / von Simon Wüthrich / Webrepublic / Comments

Eine Mathematikerin auf Datenschatzsuche, ein Fitness-Check für Schweizer Tourismus-Destinationen, ein grober Rechenfehler, minus ein «chat», 1245 Leser, eine voraussichtliche Openrate von 46.4 % und 3:45 Lektürezeit. Das ist The Webrepublican Nr. 32.

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Newsletter Teaser Image - The Webrepublican 32

 

#webrepublic

  • Welches sind die 50 grössten Performance-Agenturen in der DACH-Region? Die deutsche Fachzeitschrift iBusiness hat die Gesamtbillings von Agenturen unter die Lupe genommen … Spoiler: Webrepublic ist in den Top 10.
  • Tobias Zehnder hat am Digital Festival Zürich zwei Lab Sessions zum Thema Digital Marketing – Swiss made geleitet. Auf seinem Blog zieht er Bilanz: «In einer Zeit, in der die Verwaltungsräte Schweizer Firmen sich in corpore auf Tech-Safaris ins Silicon Valley begeben, auf der Suche nach dem heiligen Digital-Gral, lohnt es sich also definitiv, sich lokal umzusehen und die Erfolge in der Nähe zu feiern.»
  • Aktuell sind übrigens 7 Stellen bei uns offen.

Offene Jobs

#sea

In China sind E- und M-Commerce weiter entwickelt als in Europa oder in den USA. Wie steht es vor diesem Hintergrund um Schweizer Tourismus-Destinationen? Sind ihre Internetpräsenzen bereit für chinesische Touristen, die sich online informieren und auch buchen und bezahlen wollen? Unsere Spezialistin für Performance-Marketing in China, Meng-Chih Vogt, hat für Andreas Güntert von der Handelszeitung die Top-25-Destinationen einem Fitness-Test unterzogen.

#seo

Google Now ist tot. Lang lebe Google Allo. Google greift mit der Chat App Allo Facebook Messenger, Apple iMessage, WhatsApp und Konsorten frontal an – und legt möglicherweise einen wichtigen Stein ins Mosaik des Digitalmarketings von morgen. Denn die App erlaubt Usern auch mit einem Bot zu chatten – eine Kommunikationsart, die Millenials auch im Austausch mit Unternehmen lieben. Der Schluss liegt nahe, dass der Allo-Bot dereinst nicht nur organische, sondern auch bezahlte Antworten geben wird. Das sind gute Nachrichten für innovationsfreudige Performance-Marketer und SEOs.

#video

Facebook hat mit unorthodox kalkulierten Video-Metriken zu Recht Kritik auf sich gezogen. Was man dazu wissen muss: 1. Auch die ganz grossen Player der Branche sind nicht vor Fehlern gefeit und müssen bisweilen (aus Sicht PR) schmerzhafte Lernprozesse durchmachen. 2. Scheint das Problem bei Weitem nicht so dramatisch, wie die ersten Headlines vermuten liessen. 3. KPIs sind immer mit Vorsicht zu geniessen und es lohnt sich auf jeden Fall nachzuvollziehen, wie Plattformen zu ihren Performance-Zahlen kommen.

Facebook Error, Video Metrics

#ecommerce

Online bezahlen ist auch 2016 noch immer ziemlich mühsam und aufwändig. Daran ändern auch ApplePay, Google Wallet, PayPal oder Twint nicht viel. Nun hat sich ein Konsortium zusammengesetzt, um einen Standard für die Onlinebezahlung auszuarbeiten. Mit an Bord Apple, Google, Facebook und Tim Berners Lee. Sollte sich der Standard durchsetzen, könnte das Einkaufen im Internet schon in naher Zukunft sicherer und einfacher werden. (Link)

#content

Befinden wir uns in einer Content-Bubble? Und wird diese platzen? Das Content Marketing Institute sagt: Bubble, Ja; Platzen, Nein. Stattdessen werden sich Konsolidierungsbewegungen beschleunigen und Grenzen zwischen Disziplinen wie Werbung, PR und Marketing weiter verschwimmen. Und während Plattformen und Tools Marketer auf Trab halten, indem sie zum Teil ebenso schnell wieder verschwinden, wie sie aufgetaucht waren, bleibt eines wahr: Nur gut erzählte, relevante Geschichten finden ihr Publikum.

Content Marketing Update

#social

Nichts ist mehr wie es war: Snapchat lässt das chat im Namen fallen und verkauft dafür Brillen. User können mit den sogenannten Spectacles zehnsekündige Videos schiessen und direkt auf die Plattform laden. Wird also im Museum der gescheiterten Inventionen bald das freie Plätzchen neben Google Glass besetzt? Oder weisen die Spectacles den Weg in eine Zukunft, in der Nutzer immer unmittelbarer mit dem Internet verknüpft sind? Klar ist, Snap schärft mit diesem Schritt sein Profil als Plattform ungeschliffener, authentischer Inhalte.

Snapchat Spectacles

#trends

Einmal mehr machen Gerüchte die Runde, dass Twitter zum Verkauf steht. Neben Alphabet, Salesforce und einem Joint Venture von Ex-Microsoft-CEO Steve Ballmer und einem saudischen Prinzen, Alwaleed bin Talal, reiht sich offenbar auch Disney in den Reigen ein. QZ erklärt, warum ein solcher Deal für Disney Sinn ergäbe – und skizziert eine Welt, in der soziale Netzwerke und Unterhaltungsgiganten verschmelzen, eine Welt, in der (nicht nur) Twitter zum Distributionskanal für Medienhäuser werden könnte ...

#onemorething

Eine künstliche Intelligenz hat einen Popsong ausgespuckt/komponiert/errechnet. Der Song klingt sonderbar gewöhnlich und doch irgendwie anders. Die Sony-Forscher hinter dem Projekt wollen 2017 ein komplett der KI entsprungenes Album veröffentlichen – man darf gespannt sein, wie Algorithmen, die Spotify-Usern neue Musik vorschlagen, auf diese Tunes reagieren werden ...