Design. Technology. Cool Shit. Das ist unsere Welt.

06 Mär 2015 / von Katja Martinello, Pascal Sonder und Alessandra Angelucci / Konferenzen / Comments

Technologie entwickelt sich und ist heute mehr als reines Mittel zum Zweck der Gestaltung: Daten und Code sind zum eigentlichen Kunstwerk geworden. Brands, die das verstehen, gewähren ihren kreativen Spielraum für Experimente. Dafür werden sie mit Fans belohnt, die staunen, entdecken, mitgestalten und so zu perfekten Markenbotschafter werden.

Teilen

Print

FITC 15 Messe in Amsterdam - Design, Kreativität und Technologie Daten und Code werden zum Kunstwerk - FITC 15

Design. Technology. Cool Shit. Dieses Versprechen hat die FITC15 eingehalten. Wohin bewegt sich Digital Design? Wir haben drei Speeches herausgegriffen, die exemplarisch aufzeigen, worauf die Rockstars der Branche setzen.

Staunen

Alles ist Design. Wie kannst du da noch die Aufmerksamkeit der User für unsere Story gewinnen? Wenn wir Björn Kummeneje von Perfect Fools fragen, braucht es Experten mit Lust am Experiment. Wenn Profis über Fachgrenzen hinweg zusammenarbeiten, um die Grenzen neuer Technologien auszuloten, entstehen Projekte wie das Converse Experiment und Electric Shock Banner. Wer diese Installationen bestaunt hat, wird die Brands dahinter so schnell nicht vergessen.

Entdecken

Gib dem User Macht über Deine Geschichte, und er wird sich mit Deinem Brand auseinandersetzen – denn Menschen lieben es, zu spielen, Details zu entdecken und überrascht zu werden, auch im Umfeld traditioneller Medien wie TV. Wie solche Interaktion geht, haben Jeroen Van der Meer & Tom Rijpert von MediaMonks für IKEA Where Good Days Start gezeigt. Die User begleiten eine Familie durch ihren Alltag und interagieren dabei intensiv mit dem schwedischen Brand. IKEA bleibt als Teil eines liebevoll dargestellten Familienalltags im Gedächtnis der User haften, und nicht als Bannerschleuder.

Mitgestalten

Klar, wir alle nutzen Code – mittelbar, unsere Tools basieren darauf. Aber Code kann auch sehr viel mehr sein. Dev Art, eine Ausstellung, unterstützt vom Google Creative Lab, zeigt Künstler, die Code zum eigentlichen Kunstwerk werden lassen. Dabei ist die Kunst nicht nur determiniert durch den Output, sondern auch durch den Entstehungsprozess selbst – und das bedeutet, dass auch der Betrachter zu einem Teil des Kunstwerkes wird. Für uns bedeutet das: Die Grundlage unserer Arbeit ist immer der User und sein Bedürfnis nach Geschichten und Interaktion. Wir sind erst zufrieden, wenn er sich als Teil unserer Geschichte versteht.

So what

Wenn wir wollen, ist Technologie viel mehr als reines Mittel zum Zweck der Gestaltung. Daten und Code mausern sich zum eigentlichen Kunstwerk, das den User staunen, entdecken und mitgestalten lässt. Wenn wir das Wechselspiel von Kreativität und Daten fördern, uns als «Creative Mutant Ninja Coders» verstehen, erzeugen wir unvergessliche Momente.

Mehr Wow-Momente